Kosten im Überblick
Die folgende Tabelle zeigt typische Budgetbereiche für die Erstellung eines Shops. Sie basiert auf Erfahrungswerten aus Projekten im Mittelstand und dient zur ersten Orientierung.
| Shop-Typ | Typischer Umfang | Richtwert |
|---|---|---|
| Einstiegs-Shop | Angepasstes Standard-Theme, Standard-Zahlungs- und Versandarten, wenige Erweiterungen | 15.000 bis 30.000 € |
| Individueller B2C-Shop | Eigenes Design, individuelle Funktionen, Schnittstelle zu ERP oder Warenwirtschaft | 30.000 bis 80.000 € |
| B2B-Shop | Kundenspezifische Preise, Freigaben, ERP- und PIM-Integration, Sonderprozesse | 60.000 bis 200.000 € |
| Migration von Shopware 5 | Datenmigration, neues Theme, Plugin-Portierung, SEO-Erhalt | 20.000 bis 80.000 € |
Die Spannen sind bewusst breit. Zwei Shops mit gleicher Produktanzahl können sich im Aufwand um ein Vielfaches unterscheiden, je nachdem, wie individuell Prozesse und Schnittstellen sind.
Die wichtigsten Kostenfaktoren
1. Design und Frontend
Ein angepasstes Standard-Theme ist günstig und schnell. Ein eigenes Design mit individuellen Einkaufswelten, Produktseiten und Checkout kostet mehr, zahlt sich aber durch bessere Conversion und Markenwirkung aus.
2. Individuelle Funktionen
Konfiguratoren, besondere Preislogiken, Mindermengen, Liefertermine oder B2B-Freigaben werden als eigene Plugins entwickelt. Jede dieser Funktionen ist ein eigener Kostenblock. Mehr dazu auf unserer Seite zur Shopware Plugin-Entwicklung.
3. Schnittstellen
Die Anbindung an ERP, PIM, Payment, Versand und Marktplätze ist oft der größte Einzelposten. Entscheidend ist, wie gut das Fremdsystem dokumentiert ist und wie viele Daten in welche Richtung fließen.
4. Datenmigration und Produktdaten
Saubere Produktdaten sparen Geld. Wenn Daten aus mehreren Quellen zusammengeführt oder bereinigt werden müssen, steigt der Aufwand. Ein PIM wie Akeneo lohnt sich ab einer gewissen Sortimentsgröße.
5. Mehrsprachigkeit und Internationalisierung
Weitere Sprachen, Länder, Währungen und Steuerregeln erhöhen den Aufwand für Konfiguration, Übersetzung und Tests.
Laufende Kosten nach dem Go-live
Neben der einmaligen Entwicklung sollten Sie diese laufenden Posten einplanen:
- Hosting: Für einen professionell betriebenen Shopware-Shop meist zwischen 50 und 500 Euro im Monat, je nach Traffic und Anforderungen an Verfügbarkeit.
- Shopware-Lizenz: Die Community Edition ist kostenlos. Die kommerziellen Editionen mit B2B-Funktionen und Herstellersupport werden umsatzabhängig berechnet. Aktuelle Preise nennt Shopware direkt.
- Erweiterungen: Kaufplugins aus dem Shopware Store werden meist als Abo abgerechnet.
- Wartung: Sicherheitsupdates, Versionsupdates und Monitoring. Details auf unserer Seite zu Shopware Wartung und Support.
- Weiterentwicklung: Ein guter Shop ist nie fertig. Planen Sie ein jährliches Budget für Optimierungen ein.
So sparen Sie Budget, ohne an Qualität zu verlieren
- Standard zuerst: Shopware deckt vieles bereits ab. Prüfen Sie jede Sonderanforderung darauf, ob sie wirklich einen Mehrwert bringt.
- In Phasen starten: Ein schlanker erster Go-live mit den wichtigsten Funktionen bringt früher Umsatz. Weitere Funktionen folgen in Ausbaustufen.
- Daten vorbereiten: Bereinigte Produktdaten und klare Prozesse verkürzen Konzeption und Migration.
- Sauber erweitern: Individuelle Plugins ohne Eingriffe in den Shopware-Kern machen spätere Updates günstiger.
Eine verlässliche Zahl für Ihr Projekt gibt es erst nach einem Gespräch über Ziele, Sortiment und Systemlandschaft. Das Erstgespräch ist bei uns kostenlos, danach erhalten Sie einen Festpreis oder einen verbindlichen Budgetrahmen.
Häufige Fragen
Ist Shopware kostenlos?
Die Shopware Community Edition ist Open Source und kostenlos nutzbar. Kosten entstehen für Entwicklung, Hosting und Wartung. Kommerzielle Editionen mit zusätzlichen Funktionen und Herstellersupport sind kostenpflichtig.
Wie lange dauert die Entwicklung eines Shopware-Shops?
Ein individueller B2C-Shop ist meist in drei bis fünf Monaten live, B2B-Shops mit ERP-Integration in sechs bis neun Monaten.
Ist Shopware günstiger als Magento?
In vielen Fällen ja, vor allem bei Betrieb und Updates. Bei sehr großen, internationalen Shops kann Magento trotzdem die bessere Wahl sein. Wir arbeiten mit beiden Systemen und vergleichen für Ihren Fall.
Gibt es einen Festpreis?
Für klar abgegrenzte Projekte bieten wir Festpreise an. Bei agilen Projekten arbeiten wir mit einem verbindlichen Budgetrahmen, damit die Kosten planbar bleiben.